Am Mittwoch, 10. August, findet mit dem elften Brugger Abendrennen bereits das zweitletzte Rennen der Saison 2011 statt. Dass es langsam gegen Saisonende geht, zeigt sich auch darin, dass am zweitletzten Rennabend der „Raiffeisen Super-Sprint“ ausgetragen wird.
Das Meeting beginnt wie gewohnt um 18 Uhr mit den Rennen der Schüler. Nachdem sich die Ferienzeit langsam zu Ende neigt, ist davon auszugehen, dass sich wieder mehr Schüler als in den letzten Wochen am Start einfinden werden. Bei den Schülern macht sich die Ferienzeit jeweils am meisten bemerkbar. Da sind die Teilnehmerfelder dann gelichtet. Anders bei den übrigen Rennen: Sowohl im Rennen des Nachwuchses wie auch im Hauptrennen, zu dem auch am zweitletzten Abendrennen kurz nach 19 Uhr gestaret wird, sind die Teilnehmerfelder in der Ferienzeit eher grösser. Dies deshalb, weil diese Aktiven in den Sommerwochen weniger andere Rennen auf dem Programm haben und so die Startgelegenheit im Brugger Schachen gerne wahrnehmen.
Mit dem „Raiffeisen Super-Sprint“ steht eine der beiden klassischen Schluss-Veranstaltungen auf dem Programm des zweitletzten Rennabends. Abgeschlossen wird die Saison am 17. August mit dem grossen „Amag-Finale“. Am Raiffeisen-Supersprint können alle Abendrenn-Sieger sowie die zehn besten des Gesamtklassements teilnehmen. Der Supersprint wird im Anschluss ans Hauptrennen, also um ungefähr 20.30 Uhr ausgetragen. In der Kategorie A führt der Sprint über acht Runden. In jeder Runde gibt es für die vier Ersten Punkte. Der Raiffeisen-Super-Sprint des Nachwuchses geht über sechs Runden.
Raiffeisen und Amag sind die wichtigsten Sponsoren der Brugger Abendrennen. Wie in früheren Jahren hat Amag Retail das Hauptpatronat der diesjährigen Abendrennen übernommen. Die Raiffeisenbank Wasserschloss, mit Geschäftsstellen in Brugg, Gebenstorf, Turgi und Windisch, ist der Co-Sponsor der Veranstaltung. Weitere wichtige Sponsoren sind Swisslos (Sportfonds Aargau), die IBB Brugg, Marcel Stöckli Baumaschinen (Hausen), Remax Brugg, Bike-Zone (Windisch) und Rivella. „Nur dank diesen Sponsoren können wir die Abendrennen jedes Jahr durchführen. Wir sind diesen Partnern und Firmen für die zum Teil seit Jahren dauernde Partnerschaften und Unterstützung dankbar“, erklärt der im OK für das Sponsoring zuständige André Keller.
In der Tat geht es auch bei Veranstaltungen wie den Brugger Abendrennen ohne Sponsoren nichts. Ein grosser Teil dieser Unterstützung wird für die Organisationsarbeit verwendet. Aber auch die Rennfahrer profitieren von der Unterstützung durch die Sponsoren. Obwohl die Brugger Abendrennen auch in der 45. Saison weiterhin den Charakter von Trainingsprüfungen haben, gibt es für die besten Fünf jeden Rennens Barpreise zu gewinnen. Die Brugger Abendrennen sind also ein bezahltes Training. Auch deshalb sind sie bei den Rennfahrern so beliebt. Damit nicht nur die Besten des jeweiligen Tagesklassementes zu Barem kommen, werden auch immer wieder Prämien ausgesetzt. Das sind dann jeweils nicht nur Prämien der Sponsoren, sondern auch zahlreiche Spontan-Prämien. So kommt die Frauen- und Männerriege Windisch jedes Jahr in grosser Schar einmal in den Brugger Schachen und belebt mit Prämien das Renngeschehen. Eine Spontan-Prämie gab es am neunten Abendrennen auch Sara Tretola. Die Emmentalerin, trägt am rechten Arm eine Prothese und ist eine der besten Behinderten-Rennfahrerin der Schweiz. Sie fuhr im Nachwuchsrennen der Junioren, Anfänger und Frauen mit und vermochte sich gegenüber ihren „gesunden“ Konkurrentinnen und Konkurrenten gut zu behaupten. Diese Leistung wurde mit einer Prämie belohnt. „Prämien motivieren die Rennfahrer immer wieder und belohnen auch ihre Leistungen. Ohne Sponsoren und Prämienspender wäre eine derartige Unterstützung nicht möglich“, bedankt sich André Keller bei den kleinen und grossen Geldgebern.
(awi)