Elftes Brugger Abendrennen am 4. August

Bereits stehen die ersten Schlussprüfungen auf dem Programm



Mit dem elften Brugger Abendrennen steht am Mittwoch, 4. August, die zweitletzte Prüfung der laufenden Saison auf dem Programm. Und bereits stehen die ersten Schluss-Prüfungen auf dem Programm: Im Rahmen des zweitletzten Abendrennens wird der Raiffeisen-Super-Sprint ausgetragen.
Der zweitletzte Rennabend beginnt wie gewohnt um 18 Uhr mit den Rennen der Schüler. Diesen schliesst sich die Prüfung der Anfänger und Junioren an, bei welchen jeweils auch die Frauen mitfahren. Kurz nach 19 Uhr wird zum Kriterium der Elite, Amateure und U-23 gestartet. Mit dem Schlussspurt dieses Kriteriums ist das elfte Abendrennen nicht zu Ende. Vielmehr wird der zweitletzte Rennabend mit dem Raiffeisen-Super-Sprint abgeschlossen. Dieser Super-Sprint war in den früheren Saisons jeweils am letzten Abend ausgetragen worden. Diesmal treffen die Saisonbesten bereits am zweitletzten Rennabend aufeinander. Am Super-Sprint teilnahmeberechtigt sind die zehn besten des Gesamtklassements nach zehn Rennen sowie alle Tagessieger. Ein Grossteil der bisherigen Sieger ist auch unter den Besten der Gesamtwertung zu finden: Ivan Boutellier, Christian Eminger und Reto Streda, die das Gesamtklassement anführen, haben alle je zwei Siege erzielt. Während mit diesem Trio wohl auch im Super-Sprint zu rechnen ist, gibt es um die drei andern Saisonsieger Lukas Kalt, Marius Bernatonis und Christian Weber Fragezeichen. Weber, der an vierter Stelle der Gesamtwertung liegt, hat einen Arbeitsunfall erlitten. „Ich probierte eine neue Säge aus und kam etwas zu nah an einen Finger. Das gab leider einen tiefen Schnitt“, erzählt der beruflich als Spengler aktive Weber. Der Spreitenbacher hatte Glück im Unglück und verlor keinen Finger. „Genäht werden musste gleichwohl und obwohl das Nagelbett gerettet werden kann, weiss ich noch nicht. Einige Zeit bin ich sicher ausser Gefecht. Gleichwohl hoffe ich, die letzten Rennen noch bestreiten und so wenigsten den dritten Rang in der Gesamtwertung erzielen zu können.“ Vor Jahresfrist gewann Weber die Gesamtwertung. Wegen des Arbeitsunfalls dürfte dies in dieser Saison nicht möglich sein. Der Litauer Marius Bernatonis fuhr zu Saisonbeginn im Brugger Schachen stark und vermochte sich in den Rennen zwei, drei und vier unter den Besten zu klassieren. Im zweiten Abendrennen holte sich Bernatonis sogar den Sieg. Ob er gegen Saisonschluss nochmals im Schachen auftaucht, ist fraglich. Lukas Kalt holte sich im ersten Abendrennen zwar den Sieg. Obwohl er in Brugg regelmässig dabei ist, vermochte er sich in den letzten Rennen in der Gesamtwertung nicht mehr zu verbessern. Vielleicht gelingt ihm zum Saisonschluss jedoch noch ein Exploit.
Neben den bisherigen Saisonsiegern sind es zahlreiche „Kronprinzen“, die den Favoriten die Suppe versalzen möchten. Vielleicht holt sich Ruedi Keller, der bisher bereits dreimal Zweiter wurde, im Super-Sprint den Sieg. Oder David Jansen, dem Ende Juni die geschichtsträchtige Verbesserung des km-Rekordes gewann, vermag sich durchzusetzen. Der Super-Sprint kündigt sich in der Tat als „Supersache“ an.
Nicht nur die Besten des Hauptrennens, sondern auch die Ersten des Nachwuchsrennens tragen einen Super-Sprint aus. Dieser Spurt der Anfänger und Junioren dürfte eine ebenso hart umkämpfte Sache wie der Supersprint in der Hauptkategorie werden. Trotz nahendem Saisonende kündigen sich die letzten Abendrennen nochmals spannend an.


August Widmer

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